Design & Wohnen · Geschenkideen · British Design

Bevor William Allardice die begehrtesten Streichholzschachteln Englands entwarf, versuchte er erfolglos, Rennpferde nach Japan zu verkaufen. Das, so sagt er selbst, war sein "verlorenes Jahr". Was kam danach? Eine Stelle bei der legendären britischen Porzellanmanufaktur Wedgwood, eine Faszination für die Schaufenster von Harvey Nichols – und schliesslich, gemeinsam mit seiner Frau Sarah, der Kauf einer Heidelberger Letterpress-Druckpresse.

Das war 1996. Aus dieser Presse und einem bisschen Wagemut entstand Archivist Gallery – heute Betreiber der grössten dedizierten Letterpress-Druckerei Grossbritanniens, und die Antwort auf die Frage: Kann eine Streichholzschachtel ein Kunstobjekt sein?

Sie kann. Und die Archivist Streichhölzer beweisen es.


Die Geschichte

Vom Naturhistorischen Museum zur grössten Letterpress-Druckerei Grossbritanniens

Der Name "Archivist" ist Programm. William und Sarah begannen in den Bildarchiven des Natural History Museum in London – zu einer Zeit, als Museen ihre Sammlungen noch eifersüchtig hüteten und kommerzielle Kooperationen misstrauisch beäugten. Archivist war einer der Pioniere, die zeigten, dass gutes Design und institutionelles Erbe zusammenpassen. Heute sind Partnerschaften mit Museen selbstverständlich – damals war es eine Pionierleistung.

Den Schritt zur Streichholzschachtel brachte eine alte Etiketten-Sammlung aus dem Dachboden. Aus der Idee, ein paar historische Designs nachzudrucken, wurde eine ganze Produktwelt. Die Letterpress-Technik – bei der Farbe Schicht für Schicht aufgetragen wird, eine Farbe nach der anderen – zwingt zur Klarheit. Kein Detail zu viel, kein Motiv ohne Überzeugung. Das ist der Grund, warum jede Archivist-Schachtel so aussieht, wie sie aussieht: durchdacht, aber nie überladen.

Heute arbeitet Archivist mit Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zusammen – von klassischen Illustratoren bis zu zeitgenössischen Grafikerinnen. Jedes neue Design durchläuft den internen "Mantlepiece Test": Liegt die Schachtel zwei Wochen auf dem Kaminsims und bringt sie noch immer ein Lächeln? Nein? Dann kommt sie nicht raus.


Die Designs

Unzählige Motive – von klassisch bis spektakulär

Was Archivist von anderen Streichholzmarken unterscheidet, ist die Tiefe der Designarbeit. Jede Schachtel ist ein eigenes kleines Druckwerk – im Letterpress-Verfahren hergestellt, mit einer Haptik und Präzision, die man in der Hand spürt. Die Motive wechseln regelmässig, neue Künstlerkooperationen kommen dazu.

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Bei Maison Polaris führen wir eine kuratierte Auswahl der aktuellen Kollektion – hier findest du alle verfügbaren Designs.


Häufige Fragen

FAQ: Archivist Gallery Streichhölzer

Was sind Archivist Gallery Streichhölzer?

Archivist Gallery ist eine britische Designmarke, gegründet 1994 in Churchill, Oxfordshire von William und Sarah Allardice. Die übergrossen Streichholzschachteln werden im traditionellen Letterpress-Verfahren gedruckt – einer Technik, bei der Farbe Schicht für Schicht aufgetragen wird. Die Motive stammen von internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

Was ist Letterpress-Druck?

Letterpress ist eine der ältesten Drucktechniken der Welt – bei der Druckfarbe mit einer Reliefform direkt auf Papier oder Karton gepresst wird. Jede Farbe wird einzeln aufgetragen, was dem fertigen Druck eine unverwechselbare Tiefe und Haptik verleiht. Archivist hat diese Technik zur Grundlage ihrer gesamten Designphilosophie gemacht.

Eignen sich Archivist Streichhölzer als Geschenk?

Sehr gut – besonders als Gastgeschenk, Ergänzung zu einer Kerze oder kleines Dankeschön. Mit unzähligen Designs findet sich für jede Person das passende Motiv.

Wie viele Streichhölzer sind in einer Archivist-Schachtel?

Die Standard-Schachteln enthalten ca. 45 lange Sicherheitsstreichhölzer. Es gibt auch grössere Formate – die Giant Box mit bis zu 150 Hölzern. Für stylische Coffee Tables, und für die Person, die eigentlich schon alles hat.

Was bedeutet der Name "Archivist"?

Archivist begann in den Bildarchiven des Natural History Museum in London – damals eine Pionierleistung, als Museen ihre Sammlungen noch kaum für kommerzielle Kooperationen öffneten. Der Name steht bis heute für diese Haltung.

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Jenny Albrecht